Programm
Das »BAUWERK« ist der zweite Teil unserer hybriden Konferenz-Trilogie und führt die intensive Lernerfahrung aus dem »FERNWERK« in Form virtueller Live-Angebote und erfahrungsbasierter Austauschformate zur gemeinschaftlichen Exploration der Wirksamkeit künstlerischer Intelligenz fort.
Eine ganze Reihe unterschiedlicher BAUWERKE bieten die einmalige Möglichkeit, in kleinen Gruppen und über mehrere Wochen hinweg, den Kreativprozess auf vielfältige Art und Weise zu erleben und zu durchleben. Jedes BAUWERK wird von einem gemischten Team aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst vorbereitet und moderiert. Genau diese Mischung ist es, die anregende Ideen und überraschende Lösungen für gesellschaftlich und unternehmerisch relevante Themen verspricht. Der praktische Nutzen für Arbeit und Alltag stehen im Mittelpunkt, genauso wie der gemeinschaftliche Forschungs-, Lern- und Entwicklungsprozess.
Unsere Akteur:innen und das Programm für das BAUWERK sind auf dieser Seite zu finden. Wir starten im Frühjahr zunächst mit 5 BAUWERKEN, die entweder modular oder aufbauend konzipiert sind. Die Registrierung erfolgt per Eventbrite und über einen frei wählbaren Betrag.
BAUWERKE sind eine Mischung aus Master Class, Peer Learning und Ko-Kreation. Sie sind aber vor allen Dingen eines: Ungleich anders und gleichzeitig verbindend.
Teilnehmen
Ab sofort für die virtuellen BAUWERKE im April und Mai registrieren
Wir freuen uns, dass Sie bei der AGE OF ARTISTS #2 dabei sein möchten! Der erste Teil unsere Hybridkonferenz 2021 ist vorbei. Für den zweiten Teil der Konferenz, dem »BAUWERK« im April und Mai, ist die Anmeldung ab sofort verfügbar. Wir starten im Frühjahr zunächst mit 5 BAUWERKEN, die entweder modular oder aufbauend konzipiert sind. Die Registrierung erfolgt über Eventbrite.
Wir haben uns dazu entschieden das Angebot der BAUWERKE ohne Bezahlschranke buchbar zu machen. Wir bitten Sie im Gegenzug nach der Veranstaltung das zurückzugeben, was Ihnen die Teilnahme wert war. Auf diese Möglichkeit der Spende werden wir Sie nach der Veranstaltung nochmal aufmerksam machen.
Wort und Tat
Sprache entwickeln, die wirkt
Gesagt, getan – wenn das nur so einfach ginge. Die Realität ist doch: Gesagt wird vieles, getan dann weniger. Wie gut eine Idee wirklich ist, zeigt sich auch darin, ob sie sich realisiert, manifestiert. Wir wollen die Wechselwirkung zwischen Wort und Tat erkunden: Welcher Schritte bedarf es auf dem Weg vom Wort zur Tat und zurück zum Wort. Denn was nicht aufgeschrieben oder gesagt, ist nicht geschehen. Oder etwa doch?
Wort in progress
Conception: Wie werden Taten und Visionen in Worten lebendig?
Inception: Wie werden Worte zu Komplizen, die meine Gedanken in die Köpfe Anderer verpflanzen? Creation: Wie schafft Sprache Fakten, bilden eigene Erfahrungen eine eigene Sprache? Manifestation: Wie gießt man Erfahrungen in Worte, die bleiben, die Eindruck machen und ein Narrativ entwickeln.
Und Action! – Ziel des Workshops
Ziel des Workshops ist es, Wege vom Wort zur Tat zu skizzieren – und gemeinsam zu gehen. Wir wollen Sprache entwickeln, die wirkt. Denn es gilt Worte umzusetzen, sie nicht nur auszusprechen, sondern Konsequenzen nach sich ziehen zu lassen. Macht ihr mit?
Wort-Shop:
Dirk Böttcher (ag text) und Anne Seubert (wortlaute) laden zu vier Workshop-Runden á 90 Minuten. Mit einem festen Teilnehmerkreis werden eigene Problemstellungen und Vorhaben bearbeitet. Angeleitet werden Schreibübungen, Perspektivwechsel und Reflektion, ergänzt um Impulse von externen Fachleuten für Wort und Tat. Wir diskutieren und erarbeiten gemeinsam Lösungen.
Sprache entwickeln,
die wirkt
Sprache entwickeln,
die wirkt
Sprache entwickeln,
die wirkt
ARTFUL TRANSFORMATION
Eine gestalterische Reise, wie Veränderung gelingen kann
Fossilfrei in einer Generation (Vattenfall) und Neue Formen der Daseinsvorsorge (Ministerium Land Brandenburg) sind zwei Seiten einer Medaille und ein dringender Ruf zur Veränderung. Dem stimmen viele kopfnickend zu, aber die Praxis erweist sich als spannungsgeladenes Abenteuer, bei dem keiner sicher ist, wie es genau geht und doch zugleich gelingen muss. Darum geht es in unserer gestalterischen Reise.
Als Matrix für artful transformation dient uns die Veränderungsdramaturgie Heldenprinzip®. Denn der archetypische Weg von Held:innen spiegelt die verdichtete Realität, wie Menschen seit Jahrtausenden Veränderung erleben. Es bildet die Essenz für das Auflösen alter Muster, das mutige Überschreiten innerer und äußerer Grenzen und den Schritt ins Neue. Hier fließen kollektive Erfahrung, Erkenntnisse aus Management & Psychologie und künstlerische Bildwelten zusammen.
Wir begeben uns gemeinsam mit Euch auf eine Heldenreise. Wir teilen unser Wissen, was Beteiligte zu schöpferischen Gestalter:innen ihres spezifischen Veränderungsprozesses macht. Ihr probiert Euch intellektuell und künstlerisch in der Gestaltung von Transformation; anhand der beiden prototypischen Praxisfällen, die Gunnar Assmann und Angela Brandenburg mitbringen und der archetypischen Dramaturgie Heldenprinzip®. Ihr verinnerlicht deren Struktur und könnt sie in eurem Unternehmen anwenden.
Eine gestalterische Reise, wie Veränderung gelingen kann
IM UNGEWISSEN
Eine gestalterische Reise, wie Veränderung gelingen kann
IN DAS NEUE
Eine gestalterische Reise, wie Veränderung gelingen kann
EntscheidungsWERK
Für ungewisse und dynamische Zeiten
Moderne Entscheidungspraktiken und deren strukturierter Einsatz helfen dabei, Entscheidungen schneller dort zu treffen, wo die größte Kompetenz über den jeweiligen Sachverhalt vorliegt – in dynamischen und von Ungewissheit geprägten Zeiten eine essentielle Fähigkeit für Organisationen und Teams. Gemeinsam wollen wir Praktiken wie Top-Down, Konsultativer Einzelentscheid, Widerstandsabfrage, Mehrheitsentscheid, Konsententscheid sowie deren strukturellen Rahmen in einem eigens entworfenen Set Up ganz konkret erleben und reflektieren, wann und wie uns diese Instrumente weiterhelfen. Und wo es in Zeiten größter Ungewissheit auch einfach mal Intuition benötigt.
Für ungewissen und dynamische Zeiten
Für ungewissen und dynamische Zeiten
DIe KUNST DER IMPROVISATION
Das Unvermutete entstehen lassen...
Kultur – in menschlichen Beziehungen, Organisationen und in der Gesellschaft – entsteht durch Wiederholung und Variation (Koerber); sie wird nicht durch Regeln bestimmt, sondern ‚spielt sich ein‘, ist performativ. Wenn es uns gelingt, die impliziten und kollektiven Muster in unserem Denken und Handeln zu erkennen und neu zu gruppieren, können wir spielerisch – fast wie im Tanz – Gelegenheiten ergreifen, unvermutete Verbindungen herstellen und unvorhergesehene Möglichkeiten entdecken.
Die Kunst der Improvisation müssen wir – als viel zu regelgeleitete Wesen – erlernen, um mit Unsicherheiten, Krisen, Pandemien umzugehen und eine fluide, performative Gesellschaft für eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Das gemeinsame ‚versteckte Wissen‘ (tacit knowing) ist im künstlerischen Denken und Handeln individuell und kollektiv bereits vorhanden, oft aber auch im gesellschaftlichen Alltag verborgen.
Die Entdeckungsreise zur Kunst der Improvisation geschieht in zwei Etappen.
Die Bilder von Ariane Hagl inspirieren dazu, performative Muster wahrzunehmen, an die Oberfläche des Bewusstseins zu holen und wieder in den Fluss gemeinsamen Denken und Handelns neu einzutauchen. Wie in einer Organisationspartitur lassen sich so die ‚improvisatorischen Felder‘ entdecken, in denen wir uns immer wieder neu erfinden (müssen).
Ihre Bilder sind Räume, in denen etwas entstehen, Facetten von sich und der ‚Welt‘ neu finden kann. Das Offene, Unvorhersehbare, Überraschende ist an der Basis ihres kreativen Prozesses. Das ‚Lebendige‘ bleibt in Bewegung und lässt sich nicht festlegen.
Das Unvermutete entstehen lassen
Das Unvermutete entstehen lassen
Auf dem Weg zum Homo Deus?
Ein Herz kann man nicht reparieren?
Auf dem Wege zu immer mehr lebensverlängernder und Lebensqualität verbessernder medizinischer Möglichkeit begeben wir uns auch immer mehr in Abhängigkeiten von Technik und zunehmend auch von Künstlicher Intelligenz. Zusätzlich sind Menschen mehr und mehr bereit, für einen Komfortgewinn Verantwortung an implantationsfähige Hardware mit Künstlicher Intelligenz abzugeben. Werden wir immer mehr zu Menschen mit implantierten Hilfen für Lebensverlängerung und Komfortgewinn? Versuchen wir zum Homo Deus zu werden? Welche Persönlichkeitsveränderungen zieht das nach sich? Was ist dann Persönlichkeit? Gibt es einen Moment, an dem wir unsere Authentizität verlieren? Wo ziehen wir welche roten Linien? Unter welchen Blickwinkeln sehen wir welche roten Linien? Wie können wir diese in Übereinstimmung bringen mit den existierenden Möglichkeiten? Finden wir dafür künstlerische Ausdrücke? Finden wir dafür gesellschaftliche Auseinandersetzungen, die mit künstlerischen Mitteln moderiert, angeschoben, ermöglicht, verbessert werden können?
Ein Herz kann man nicht reparieren?
Ein Herz kann man nicht reparieren?